Wandertouren - Seen Von Roure

Auf den Pfaden der Schmuggler zu wilden und wenig begangenen Seen, am Fuß der imposanten und wunderschönen Aiguille de Chambeyron mit ihren kleinen Gletschern.

Der Rückweg erfolgt durch das abgelegene Vallone di Ciabrera, wo Begegnungen mit Gämsen und Steinböcken häufig sind.

Wirf einen Brief am Colle Maurin ein!
Ein Briefkasten statt eines Grenzsteins: eine Idee von Nino Perino, dem historischen Bergführer aus Acceglio, als Zeichen der Freundschaft und Brüderlichkeit zwischen den Völkern unserer Berge ohne Grenzen.

Der Abschnitt zwischen der Rifugio Campo Base und dem Colle Maurin ist Teil von zwei großen Trekkingrouten:

Der Tour du Chambeyron, eine grenzüberschreitende Route zwischen Ubaye, Stura und Maira, fünf Tage rund um den Brec und die Aiguille de Chambeyron, mit Start in Maljasset, Larche, Chialvetta oder Campo Base.

Der Pfad Roberto Cavallero, eine fünf Etappen lange Hochgebirgstour für erfahrene Wanderer, mit Biwaks in großer Höhe und einfachen alpinistischen Passagen in einigen der wildesten Gegenden des oberen Mairatals.

DIE ROUTE

Höhenunterschied: 870 m
Höchster Punkt: Colle di Ciabrera, 2.830 m
Gehzeit: 6 Stunden

Es handelt sich um einen Hochgebirgs-Rundweg mit Start bei den Grange Collet – 2.006 m – die auch zu Fuß in ca. 40 Minuten vom Campo Base erreichbar sind. Von den Grange folgt man dem Hauptweg, der stets links hält und die Grangia Donadei – 2.154 m – erreicht. Nach dem Überqueren kleiner Kuppen und flacher Passagen gelangt man in etwas mehr als einer Stunde zum Lago della Sagna del Colle – 2.436 m – und mit einer letzten Rampe zum Colle Maurin – 2.637 m –, einem historischen Grenzübergang nach Frankreich.

Den Pfad nach Maljasset ignorierend, folgt man Spuren rechts, überquert die Moränen alter Gletscher, bis man den ersten der fünf Seen erreicht: den Lago Inferiore di Roure – 2.653 m – mit wunderschönem Blick auf die Nordwand der Aiguille de Chambeyron, dem höchsten Gipfel der Gegend.
Mit Hilfe einer Wanderkarte lassen sich auch die weiteren Seen leicht auffinden.

Um ins Mairatal zurückzukehren, folgt man den Spuren, die das Tal in Richtung der rötlichen Hänge des Colle di Ciabrera – 2.829 m – hinaufführen, wo Begegnungen mit Gämsen und Steinböcken häufig sind. Der Pass führt in ein einsames Tal, das von einer langen Wiese durchzogen ist; am Ende hält man sich links, um einen gefährlichen und ausgesetzten Abschnitt zu vermeiden, und erreicht mit einigen Serpentinen den Pfad des Vallone dell’Autaret, der vom Colle di Bellino hinabführt. Die nun wieder breite und gut markierte Spur bringt einen zügig zurück zum Ausgangspunkt.

Bergsportarten sind potenziell gefährliche Aktivitäten und sollten nur mit der richtigen Ausrüstung und Vorbereitung unternommen werden. Wir empfehlen, vor einer Tour den Wetter- und Lawinenbericht zu prüfen und/oder sich für eine Begleitung an einen Guide zu wenden. Campo Base S.r.l. übernimmt keine Verantwortung für die hier gegebenen Ratschläge und Routen, die individuell in Abhängigkeit von den Wetter- und Schneeverhältnissen bewertet werden müssen.

Torna in alto